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Die neue private Altersvorsorge / Angebote für den Ruhestand

Gesetzliche Rentenversicherung

Derzeitige Situation
Und das ist die Realität
Das neue Alterseinkünftegesetz
Empfehlung
Für Sie ausgesuchte Links

Derzeitige Situation

Durch die demographische Entwichlung ist der Generationenvertrag ausser Kraft gesetzt worden. Viel zu spät reagiert die Politik. Der Kasperle Norbert Blüm hat zu der fatalen Situation nicht nur beigetragen sondern diese im hohen Masse zu verantworten. An der demographischen Entwicklung konnte Herr Blüm selbst wohl nicht viel ändern. Sicherlich wäre er hier überfordert :-) Er hätte aber viel früher der Bevölkerung reinen Wein einschenken müssen. "Die Renten sind sicher" gilt wohl nur für Ihn. Quelle MDR: "Der Minister a. D. bezieht nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler 10.600 Euro Pension € monatlich."

Für den Zeitraum von 2002 bis 2050 wurden die Ergebnisse der mittleren Variante der 10. koordinierten Bevölkerungsvoraus- berechnung herangezogen. Dieser Variante liegen folgende Annahmen zugrunde:
1) Die Geburtenhäufigkeit bleibt während des gesamten Zeitraums der Vorausberechnung bei 1,4 Kinder pro Frau; 2) Die Lebenserwartung bei Geburt steigt bis 2050 für Mädchen auf 86,6 Jahre und für Jungen auf 81,1 Jahre; die "fernere" Lebenserwartung beträgt 2050 für 60-Jaehrige Frauen 28 weitere Lebensjahre und für gleichaltrige Männer etwa 24 Lebensjahre;
3) Der Außenwanderungssaldo der ausländischen Bevölkerung beträgt 200.000 jährlich; die Nettozuwanderung der Deutschen geht von etwa 80.000 im Jahr 2002 schrittweise zurück bis zum Nullniveau im Jahr 2040.

Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland


Und das ist die Realität

Rentenbestand zum 31.12.2003
Rentenart Anzahl Rentenbetrag in EURO
Insgesamt Männer Frauen Insgesamt Männer Frauen
Renten - Insgesamt 9.351.002 3.035.098 6.315.904  
   
  Renten wegen Alters 6.770.993 2.551.523 4.219.470 834 1.191 619
    Regelaltersrente 3.509.341 1.163.222 2.346.119 690 1.057 508
    AR wegen Arbeitslosigkeit 758.307 674.179 84.128 1.233 1.294 750
    AR für Frauen 1.572.170 - 1.572.170 760 - 760
    AR für schwerbehinderte Menschen 413.527 271.847 141.680 1.110 1.267 807
    AR für langjährige Versicherte 517.648 442.275 75.373 1.235 1.342 605
Quelle: Auszug aus BfA Tabelle


Das neue Alterseinkünftegesetz

Wichtiger Schwerpunkt des Alterseinkünftegesetzes ist der Übergang zur nachgelagerten Besteuerung von Altersbezügen mit einer weit reichenden Schonung der Altfälle und der rentennahen Jahrgänge.

Für Beitragszahler und Rentner bedeutet dies: Die Bezüge von Rentnern werden nach und nach - Neurentnerjahrgang für Neurentnerjahrgang - steuerpflichtig. Dafür werden die während der Erwerbsphase in die Altersvorsorge eingezahlten Beiträge für jeden Erwerbstätigen über die Jahre allmählich von der Einkommensteuer freigestellt. Übergangszeit von 35 Jahren

Ab dem Jahr 2005 unterliegen alle gesetzlichen Renten und vergleichbare Renten zu 50 Prozent der Besteuerung. Dies gilt für alle, die bereits jetzt Rente beziehen ("Bestandsrenten") oder ab dem Jahr 2005 erstmalig Rente beziehen werden ("Neufälle").

Der Besteuerungsanteil wird für jeden neu hinzukommenden Rentnerjahrgang, also ab dem Jahr 2006, bis zum Jahr 2020 jährlich um jeweils 2 Prozentpunkte angehoben, so dass bei dem Neurentnerjahrgang des Jahres 2020 schließlich 80 Prozent dieser Renten aus Altersvorsorgeverträgen der Besteuerung zugrunde gelegt werden. ( vdabbakw )

Von 2020 bis 2040 steigt der Besteuerungsanteil langsamer - jährlich um einen Prozentpunkt. Nach Ablauf der Übergangszeit (2040) werden Renten und Beamtenpensionen steuerlich gleich behandelt.

Der sich an Hand dieser Prozentsätze ergebende steuerfrei bleibende weil der Jahresbruttorente wird auf Dauer festgeschrieben, d. h. jeder Jahrgang behält "seinen" Festbetrag, der von der Besteuerung ausgeschlossen bleibt. (Quelle Bundesregierung.de)

Quelle: Bundesministerium der Finanzen


Empfehlung

Vor diesem komplexen und sich ständig verändernden Hintergrund (mit weiteren Leistungseinschränkungen ist zu rechnen) gibt es eine einfache Faustregel. Damit können Sie selbst abschätzen können, wie viel Sie fürs Alter zurücklegen sollten: Versuchen Sie, für die private Altersvorsorge 10 Prozent Ihres Nettoeinkommens zu sparen. Ist mehr drin, umso besser.

Angestellte liegen mit der Riester Rente und der betrieblichen Altersvorsorge / Direktversicherung Gold richtig. Wenn Sie mehr als die dort geförderten Höchstbeitrage für die Rente sparen wollen, dann schließen Sie zusätzliche eine Rürup Rente ab.

Selbstständige sind gut beraten mit der Rürup Rente denn hier können Sie steuerbegünstigt für die Rente sparen.


Für Sie ausgesuchte Links

Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)
"Alles zum Thema gesetzliche Rente

Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VdR)
"Spitzenverband der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung"

Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA)
"Informationen, Publikationen, News..."



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vdabbakw_1166 08.02.2012-04:57:52